digital opua lanciert Agent Commerce Advisory: offene Infrastruktur für den Schweizer Mittelstand im KI-Zeitalter

Apr 17, 2026By Holger von Ellerts
Holger von Ellerts

Walchwil, April 2026 — Während Adobe, HubSpot, Spotify, Target, Zillow und Upwork bereits in ChatGPT integriert sind, ist keine einzige DACH-Marke im OpenAI-App-Ökosystem vertreten. Die Schweizer digital opua GmbH startet heute das Agent Commerce Advisory-Angebot — und positioniert sich als offene Alternative zu den proprietären Protokollen von OpenAI und Google.

Im März 2026 hat OpenAI seine "Apps in ChatGPT"-Plattform geöffnet: Nutzer können direkt im Chat Freelancer auf Upwork finden, bei Target einkaufen, auf Canva designen oder bei Spotify Playlists erstellen — ohne je die ChatGPT-Oberfläche zu verlassen. Fünfzehn grosse US-Marken sind bereits live. Aus DACH: keine.

"ChatGPT ist 2026 kein Chatbot mehr. Es ist eine Benutzeroberfläche, durch die Menschen Produkte entdecken, vergleichen und kaufen — so wie Google das zehn Jahre lang war. Wer dort unsichtbar ist, verliert Umsatz, bevor er es merkt."

sagt Holger von Ellerts, Gründer und CEO der digital opua GmbH mit Sitz in Walchwil, Kanton Zug.


Die Zahlen geben ihm recht. Der KI-verwiesene Traffic zu Retail-Seiten wuchs 2025 laut Adobe Analytics um 805% Jahr-über-Jahr. 58% der Konsumenten haben traditionelle Suchmaschinen zumindest teilweise durch generative KI ersetzt (Salesforce, 2025). McKinsey prognostiziert, dass bis 2030 zwischen 8 und 15% des EU-E-Commerce über KI-Agenten abgewickelt werden — ein Marktvolumen von 58 bis 109 Milliarden Euro, das sich neu verteilt.


Die offene Alternative zu OpenAI und Google


Was digital opua dabei von anderen AI-Consulting-Anbietern unterscheidet: Das Unternehmen baut auf offenen Protokollen statt proprietären Plattformen. Während OpenAI mit seinem Agent Commerce Protocol (ACP) und Google mit dem Universal Commerce Protocol (UCP) geschlossene Systeme etablieren, ist digital opua Co-Autor des offenen Alternativstandards AdCP (Agent-based Commerce Protocol) — MIT-lizenziert, protokollkompatibel mit Anthropics MCP (Model Context Protocol) und A2A.

"OpenAI und Google bauen Walled Gardens. Wir bauen offene Schienen", so von Ellerts. "Das ist keine akademische Frage. Publisher, die auf OpenAI ACP oder Google UCP setzen, binden sich an Gebührenstrukturen, die sie nicht kontrollieren — und an Ranking-Logik, die niemand einsehen kann. So wie das Web nach 1995 offen blieb und Prebid.js nach 2015 offen gegen die Header-Bidding-Monopolisten antrat, muss Agent Commerce offen sein. Sonst gehört die Commerce-Schicht der nächsten zehn Jahre drei US-Hyperscalern."

Die Parallele zu Prebid.js, dem Open-Source-Framework der Ad-Tech-Industrie, ist für digital opua programmatisch: Publisher-Community-Tools, nicht Plattform-Kontrolle. Bemerkenswert: Eines der Keywords, das aktuell Besucher auf die digital opua-Sites bringt, ist "OpenWeb Prebid" — ein Signal, dass Ad-Ops-Professionals die Analogie bereits selbst suchen.

"Wer Prebid-Adapter geschrieben hat, kann MCP-Tool-Endpoints schreiben. Wer OpenRTB-Auktionen verstanden hat, versteht AdCP-Scoring", sagt von Ellerts. "Das ist dieselbe Disziplin, eine Ebene höher — und vieles, was in Ad-Tech erst nach Jahren klar wurde, können wir 2026 von Anfang an richtig machen."


Drei Stufen, transparente Preise


Das Agent Commerce Advisory-Angebot umfasst drei Stufen mit öffentlich publizierten Fixpreisen — bewusste Differenzierung zu etablierten Beratungshäusern, deren Tages­sätze verhandlungs­abhängig sind.

Stufe 1 — Readiness Audit (CHF 9'800, 3 Wochen): Analyse, wie das Unternehmen heute in ChatGPT, Claude, Gemini und Perplexity erscheint, Wettbewerbs-Benchmark gegen fünf Peers, priorisierte 12-Monats-Roadmap, Business Case. Medien und Publisher erhalten den Audit zu CHF 4'900 inklusive Onboarding-Gutschrift auf die Nexbid-Plattform.

Stufe 2 — Build (CHF 35'000–120'000, 4–10 Wochen): Implementation der Agent-Infrastruktur — MCP-Server, ChatGPT-App, Attribution-Tracking, Integration in bestehende Shop- oder CRM-Systeme. Fixpreis, klarer Scope, eine Iterationsrunde inklusive.

Stufe 3 — Retainer (CHF 3'900–14'500 pro Monat): Laufender Betrieb und Weiterentwicklung des Agent-Kanals. Monatliches Monitoring aller Surfaces, Tool-Updates, Integration neuer Plattformen wie Perplexity Shopping oder Gemini Commerce, quartalsweise Strategie-Review.


Die Preise gelten in Schweizer Franken zu einer festen Struktur. "Transparenz ist unser Haupt-Differenzierungsmerkmal", erklärt von Ellerts. "Ein Kunde, der auf unsere Webseite kommt, sieht alle Preise sofort. Keine 'individuellen Angebote', keine Stundensätze, kein Verhandlungsspiel. Das filtert uns die richtigen Kunden raus — und spart allen Beteiligten Zeit."


Schweizer Regulierungs-Kompatibilität als Burggraben



Für Schweizer Unternehmen aus regulierten Branchen — Finanzfirmen, Versicherungen, Family Offices, Pharma — ist ein oft übersehener Punkt entscheidend: Viele proprietäre Agent-Protokolle können sie gar nicht nutzen. OpenAI ACP routed Transaktionsdaten über US-Infrastruktur. Google UCP hat ähnliche Einschränkungen. Für Firmen unter FINMA-Aufsicht, im nDSG-Regime oder mit Datenresidenz-Vorgaben ist das ein Ausschlusskriterium.

"Wir sitzen in Zug, arbeiten unter Schweizer Recht, und unsere Infrastruktur verlässt die EU nicht", sagt von Ellerts. "Das ist kein Marketing-Bonus, das ist die Minimalanforderung für Finanzfirmen, Family Offices und regulierte Industrien, die sich mit US-proprietären Agent-Protokollen gar nicht erst integrieren dürfen."

Die digital opua-Infrastruktur läuft auf Vercel Frankfurt (EU) und Neon Postgres eu-central-1; optionale Deployments in Schweizer Rechenzentren (Exoscale, Infomaniak, Hostpoint) sind für regulierte Kunden verfügbar. Alle Client-Verträge unterliegen Schweizer Recht, Rechnungsstellung in CHF mit Schweizer Mehrwertsteuer.


Die Produkte im Ökosystem


Das Advisory-Angebot baut auf zwei bereits produktiven Bausteinen auf: Nexbid, die erste produktiv eingesetzte Agent-Commerce-Plattform in DACH (Open-Source unter MIT-Lizenz, über 19 Tools in Produktion seit April 2026), und das AdCP-Protokoll, entwickelt in einem offenen Konsortium unter Co-Autorenschaft von digital opua. Das Unternehmen ist in der IAB Agent Registry verzeichnet und arbeitet an einer Anthropic-Partnerschaft für MCP.

Zu den ersten produktiven Kunden gehören Betty Bossi AG als Publisher im Food-Content-Bereich und 360personality als DTC-Service mit eigenem MCP-Tooling. Weitere Referenzen stehen unter NDA.


Angebot für Journalisten und Analysten


digital opua bietet Pressegespräche zu sieben Themenfeldern an, darunter die Publisher-Economics im Agent-Zeitalter, Compliance-Architektur für agentenbasierte Systeme unter EU AI Act, der Protokoll-Krieg zwischen MCP/AdCP/ACP/UCP und die Rolle von Schweizer Mittelstand im Agent-Ökosystem. Presse- und Partner-Anfragen beantwortet das Unternehmen innert 24 Stunden über [email protected].


Das vollständige Press Kit mit zitierbaren Fakten, Quotes, Gründer-Bio und Download-Assets wird auf Anfrage zugesendet. 


Über digital opua GmbH
digital opua ist eine Schweizer Software- und KI-Firma mit Sitz in Walchwil, Kanton Zug (Handelsregister CHE-435.289.702). Gegründet 2022 von Holger von Ellerts, entwickelt das Unternehmen offene Infrastruktur für agentenbasierten Handel (Agent Commerce). Zu den Produkten gehören Nexbid (Open-Source-Commerce-Plattform), das Agent Commerce Advisory-Angebot und Mitwirkung am AdCP-Protokoll. digital opua ist Teil einer Unternehmensgruppe, die auch die digital nalu GmbH (Marketing, Strategie) umfasst.

Kontakt:
Presse: [email protected]
Beratung: ai-consulting-schweiz.ch
Produkte: nexbid.dev