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Nexbid — Offene Infrastruktur für Agentic Commerce

Nexbid ist ein zweiseitiger Marktplatz für den Moment, in dem KI-Agenten kaufen: Publisher liefern Content, Advertiser liefern Produkte und Kampagnen, Nexbid verbindet beide Seiten über offene Protokolle (AdCP, MCP) statt über einen Walled Garden. Live seit April 2026 mit Discovery-API, MCP-Server, 19 Transaction-Tools, x402-Payment-Rail und Wallet-Pay-Magic-Link. Founding-Publisher Betty Bossi, Founding-Advertiser FOCUSWATER und The Champagne.

TypeScriptNode.jsVercel Functions (fra1)Neon PostgresUpstash RedisAdCP v2.0MCPx402Stripe

Ausgangslage — der Match-Moment wird agent-native

KI-Agenten werden in den nächsten Jahren zwischen acht und fünfzehn Prozent des EU-E-Commerce abwickeln, ein potenzielles Marktvolumen von rund 109 Milliarden Euro (Quellen: McKinsey, eMarketer, FAZ-Berichterstattung März 2026). Wer heute Werbeplatzierungen über klassische Header-Bidding-Schienen einkauft, kauft für eine Welt, in der Menschen klicken — nicht für eine Welt, in der Agenten verstehen, bewerten und transaktionsfähig handeln. Walled Gardens wie OpenAI ACP und die Google-geführte UCP-Coalition definieren gerade die neuen Schienen — proprietär kontrolliert, mit Plattform-Mietpreis. Wir haben Nexbid gebaut, weil dieser Markt eine offene Schiene braucht, bevor sie zugemacht wird.

Was Nexbid macht — Match-Layer für zwei Seiten

Nexbid ist nicht der Werbeplatz, sondern die Vermittlung dazwischen — vergleichbar mit der Rolle, die Stripe für Bezahlungen übernimmt: nicht Händler, nicht Bank, sondern Protokoll dazwischen. Publisher (Beispiel Betty Bossi mit über 14'000 Rezepten) stellen Content zur Verfügung und werden via MCP-Server abfragbar. Advertiser (Beispiel FOCUSWATER, The Champagne) hinterlegen Produktfeed, Zielgruppe und Gebot. Wenn ein Agent eine kontextuelle Anfrage stellt — etwa zum Thema 'Pizza zum Abendessen, was passt dazu zu trinken' — läuft eine First-Price-Sealed-Bid-Auktion, gewichtet nach Gebot (30 Prozent), semantischer Ähnlichkeit (30 Prozent), Content-Qualität (20 Prozent) und Kontextpassung (20 Prozent). Das Ergebnis ist ein angereichertes Snippet (Enriched Snippet) im Agenten-Output statt einer klassischen Anzeige. 90 Prozent des Snippet-Werts gehen an den Publisher, 10 Prozent Plattformgebühr an Nexbid.

Stand heute — was produktiv läuft

Discovery-API, MCP-Server (19 Tools für Discovery, Inventory, Transaction, Reporting, Settlement) und Wallet-Pay-Magic-Link sind live auf nexbid.dev. Settlement läuft monatlich via Stripe-Invoice. Der x402-Payment-Rail (HTTP 402 für Krypto-native Agenten) ist ebenfalls live. Sprint 4 (Mai/Juni 2026) bringt das Customer-Portal-Phase-1 für Advertiser-Self-Serve, den Brand-Agent-Wizard und den Universal-Purchase-Mandate-Pilot mit FOCUSWATER. Die Plattform ist MIT-lizenziert, das Protokoll-Repo (`nexbid-dev/protocol-commerce`) ist öffentlich. Hosting in Vercels Frankfurt-Region, Datenbank Neon Postgres in aws-eu-central-1 — Server-Standort Europa, nDSG-konform.

Praxis-Beweis für unsere Beratung

Wenn wir Agent-Commerce-Workshops für Marketing- und E-Commerce-Verantwortliche halten, sprechen wir nicht aus Folien, sondern aus dem Betrieb einer Plattform mit echten Founding-Customers, echtem Settlement und echten Architektur-Entscheidungen gegen die Walled-Garden-Schienen. Was wir aus Nexbid an die Beratung weitergeben: wie ein zweiseitiger Marktplatz technisch funktioniert, was offene Protokolle (AdCP, MCP, x402) wirtschaftlich vom Walled-Garden-Modell unterscheidet, wie ein 90-zu-10-Revenue-Share gestaltet werden kann ohne Plattform-Lock-in, und welche Datenarchitektur agent-natives Discovery überhaupt erst möglich macht. Wenn Sie Nexbid selbst sehen möchten, ist nexbid.dev der Einstieg — der MCP-Server ist offen verbindbar.

https://nexbid.dev